Plastik
- Brigitte Küng-Reber
- 29. Juli 2024
- 1 Min. Lesezeit
Wunderschöne Traumstrände, feiner Sand, türkisfarbenes Wasser: Karimunjawa hat definitiv atemberaubend schöne Plätzchen.

Leider gibt es auch die andere Seite: die Strände müssen jeweils gereinigt werden, weil es so viel Plastikmüll anschwemmt. Dabei sind nicht nur die Inselbewohner beziehungsweise ein fehlendes Bewusstsein die Ursache für das Abfallproblem, sondern es scheint ein weitverbreitetes Phänomen auf dem Festland, in ganz Indonesien und auch in anderen Regionen Südostasiens zu sein. Müllabfuhr gibt es (allenfalls mit Ausnahme der grösseren Städte) nicht. Der Plastik und auch alles andere wird entweder in Mottfeuern verbrennt oder es wird einfach irgendwo hin geschmissen. Wenn der Monsunregen dann kommt, schwemmt er den ganzen Abfall ins Meer. Es stimmt uns traurig, dass auch 90 km weg vom Festland solche Plastikmassen angeschwemmt werden und das Paradies ein Stück weit zerstören.

Immerhin gibt es Hoffnungsschimmer: so haben wir schon zwei Unterkünfte erlebt, in denen man seine Flasche selber wieder auffüllen konnte und anstatt Plastikflaschen Wasserdispenser angeboten werden.
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