top of page

Hinduistischer Prambanan-Tempel und Candi Sewu

  • Autorenbild: Brigitte Küng-Reber
    Brigitte Küng-Reber
  • 7. Aug. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Wieder war früh aufstehen angesagt und wieder hat es sich sehr ausbezahlt, vor den grossen Besucherströmen da zu sein. Unser heutiges Ziel: der hinduistische Prambanan-Tempel, welcher sich etwa eine halbe Stunde vom Zentrum Yogyas befindet.

Im Gegensatz zu gestern beim Borobudur konnten wir heute die Tempelanlage besteigen, die Ornamente berühren und uns aus allen Perspektiven einen Eindruck verschaffen. Die noch intakten Tempelteile sind schon sehr beeindruckend. Wenn man sich anhand der Ruinen vorstellt, wie gross die Anlage einmal gewesen sein muss, dann haut einen das um.

Uns war vor dem Besuch nicht klar, dass sich auf demselben Gelände auch der zweitgrösste, buddhistische Tempel „Candi Sewu“ befindet. Er war ein paar Jahrzehnte vor Prambanan und Borobudur errichtet worden. Interessanterweise spricht niemand gross davon und er wird praktisch als Teil des hinduistischen Prambanan-Komplexes angepriesen. Auf indonesisch heisst „Candi Sewu“ offenbar „1‘000 Tempel“. In Tat und Wahrheit waren es ursprünglich „nur“ rund 250 einzelne Tempel, wovon heute viele zusammengefallen sind. Dennoch kann man sich die unglaubliche Dimension der früheren Anlage gut vorstellen und wird dabei ganz demütig. Unglaublich, was hier damals geschaffen wurde!

Auf dem Tempelgelände gab es die Möglichkeit, sich im Bogenschiessen zu versuchen. Der Sport ist in Indonesien ganz offensichtlich sehr beliebt, da wir auf unserer Reise schon verschiedentlich entsprechende Zielscheiben angetroffen haben. Wir wissen jetzt: Reto ist ein Naturtalent und war unschlagbar!


Kommentare


© Lilamouse

bottom of page