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Adieu Sumatra

  • Autorenbild: Brigitte Küng-Reber
    Brigitte Küng-Reber
  • 22. Juli 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Sumatra hat uns gut gefallen; unsere verschiedenen Stationen hier waren vielfältig und intetessant: Vom Dschungel zu Vulkanen, geschäftigen Ortschaften und zum Riesenkrater des Toba-Sees. Die Insel ist so gross wie Italien und wir haben entsprechend nur einen kleinen Teil gesehen.

Die letzte Destination am Tobasee beziehungsweise die Halbinsel Samosir waren landschaftlich extrem beeindruckend, die Seeufer fast wie am Lago Maggiore gemischt mit einem tropischen Touch, die Batak-Kultur interessiert. Als Touristiker konnten wir nicht anders, als den Tourismus hier durch unsere professionelle Brille zu betrachten. Während einerseits ein grosses Potenzial durch den kulturellen Reichtum und die natürliche Schönheit der Gegend besteht, so wirken viele Hotels und Unterkünfte etwas lieblos, überdimensioniert und so als hätten sie bessere Zeiten gesehen. Unsere Unterkunft war keine Ausnahme. Sie war einfach und wunderschön direkt am Seeufer gelegen. Doch viele kleine Dinge haben überhaupt nicht funktioniert: es gab zwar ein Kanu, aber die Paddel waren zerbrochen. Die Sanitäranlagen waren knapp funktionstüchtig. Der Transport ins Dorf war am Abend faktisch unmöglich, ausser man nahm die gefährliche Strecke mit dem Scooter unter die Räder. Die Gartenanlage war ziemlich lieblos gestaltet und lud nicht wirklich zum verweilen ein. Ich könnte die Liste fortführen.

Mit kleinen Änderungen könnte man hier viel herausholen. Das ist das Gefühl, dass wir mitnehmen. Die indonesische Regierung hat zehn Regionen auserkoren, in denen sie die touristische Entwicklung fördern und einen Standard wie in Bali erreichen will. Der Toba-See gehört dazu. Es ist noch ein langer Weg bis dahin…

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